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Details

Leitung

  • Dr. med. Jürg Kuoni
  • Anita Kunz

Messungen

  • Fettstoffwechsel
  • Zuckerstoffwechsel
  • Körperfett-Analyse
  • Kraft
  • Blutdruck

 

 

Check

Man kann heute sehr viel messen, in jedem Labor kann man fast alles messen lassen, was man sich wünscht. Für einen gesunden Menschen jedoch sind nur ganz wenige Parameter von Interesse. Gesundheitsdefinitionen gibt es zuhauf. Eine robuste Gesundheit gründet auf vier Säulen: Stoffwechselgesundheit "metabolische Fitness", Balance von Stress und Erholung "autonome Fitness", altersentsprechendes Niveau von Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit "körperliche Fitness" und "geistige Fitness".


Checkups für Führungskräfte

Gewinner rüsten sich neu und kämpfen weiter. Eine gesundheitliche Standortbestimmung für Führungskräfte ab 40 macht Sinn. Aufschlussreiche Resultate motivieren das Team. Das Checkup-Programm gibt das notwendige Rüstzeug dafür.  


Unsere Checks im Überblick


Fettstoffwechsel

Ketonkörper sind im Blut nur dann nachweisbar, wenn der Fettstoffwechsel aktiv ist. Bei europäischen Essgewohnheiten ist das leider selten bis nie der Fall, da die Glykogenspeicher (Kohlehydrate werden in Form von Glykogen gespeichert) immer voll sind. Erst durch teilweisen oder völligen Verzicht auf Kohlehydrate in der Ernährung wird der Körper „gezwungen“, auf die Fettdepots zuzugreifen. Ein Enzym mobilisiert Fett aus dem Fettgewebe, in der Leber werden daraus sogenannte Ketonkörper gebildet. Diese sind „Alternativenergie“ für unsere Zellen, wo sie in den Mitochondrien „verbrannt“ werden. Bei der von allen „Autoritäten“ empfohlenen kohlehydratlastigen Ernährung sind Ketone im Blut nicht nachweisbar. Bei kohlehydratarmer Kost und damit aktivem Fettstoffwechsel steigen sie bis 2mmol/l.

Nachtrag für Sportler: Intensive Trainingseinheiten können die Glykogenvorräte entleeren und den Körper in den „Fettverbrennungsmodus“ zwingen. Allerdings nur so lange, bis wieder Kohlehydrate nachgefuttert werden.

Nachtrag für Diabetiker: Ketonkörper im Blut hat wenig mit der gefürchteten Ketoacidose des Typ I Diabetikers zu tun, bei der die Ketonspiegel um 20 mmol/l betragen.

Nachtrag für Zweifler: nur die roten Blutkörperchen, die Augenlinsen und etwa 5% des Gehirns sind auf Zucker angewiesen. Für den dafür notwendigen Zucker sorgt die Leber, indem sie aus „Abfall-Proteinen“ Zucker bildet.


Zuckerstoffwechsel

Nicht Neues, auch in der Arztpraxis können Sie ja den Blutzucker messen lassen? Doch nicht auf das WIE kommt es an sondern auf das WANN. Am besten misst man den Blutzucker 30 bis 90 Minuten nach einem Energy Drink oder einer andern Zuckerbombe. Nur so lässt sich beurteilen, wie der Körper mit diesem Stoffwechselstress umgehen kann. Guter Zuckerstoffwechsel = langsamer und geringer Anstieg des Blutzuckers, schlechter Zuckerstoffwechsel = rascher und hoher Anstieg. Ist der Blutzucker schon nüchtern erhöht, dann lag das Stoffwechselproblem schon Jahre vor und hätte sich durch Ernährungsmassnahmen um Jahre hinausschieben oder ganz vermeiden lassen!


Körperfett-Analyse

Ob für die Badi oder das Ego, nicht auf die Menge, auf die Verteilung kommt es an. Das Lipometer ist ein high Tech Messgerät, das mit Infrarot an 15 Körperstellen das regionale Unterhautfett misst. Eine persönliche Grafik zeigt, ob metabolische oder kardiovaskuläre Risiken bestehen. Ist das Körperfett altersgemäss „von Kopf bis Fuss“ in Form von Unterhautfett verteilt stellt es kein Risiko dar. Gesundheitsgefährdend ist „viszerales Fett“, also Fett, das sich im Bauchraum ansammelt. Vergessen Sie also die Waage und den BMI!

Liegt „Risikofett“ vor, helfen wir Ihnen, mit einer gezielte Ernährungsumstellung und einem Bewegungsprogramm das Problem in Griff zu kriegen. Es ist einfacher als Sie denken!


Kraftmessung

Dazu müssen Sie nicht an die Beinpresse! Der Hand-Dynamometer ist ein Standardgerät. Seit über 35 Jahren wird es eingesetzt zur hochgenauen Messung der maximalen Handkraft. Diese ist ein verlässlicher Indikator für die Kräftigkeit des gesamten Muskelapparats. Unsere Muskulatur ist nicht nur unser Motor sondern auch das grösste Stoffwechselorgan: trainierte Muskulatur = gesunder Stoffwechsel, verkümmerte Muskulatur = ungenügender Stoffwechsel. Darum zeigte sich in einer Studie mit 170‘000 Probanden klar, dass mit einer Abnahme der Kraft eine Zunahme des Risikos für zukünftige Erkrankungen einhergeht.

In der Gruppe sorgt die Messung der Handgreifkraft für Abwechslung und Stimmung!